Halbendorfer Geschichte

Halbendorf vom Feuer verzehrt

Eine an die fünf Meter hohe, schlanke Steinsäule auf dem terrassenförmigen Backsteinsockel im Ortsmittelpunkt von Halbendorf, erinnert an einen Brand, welchem fast alle Gebäude zum Opfer fielen. Die vier Flächen der im Jahre 1992 rekonstruierten Stele sind mit einem großen „P“ gekennzeichnet und tragen folgende Inschrift:

(1.) hergestellt durch Graf von Pückler. Vater Sorgen 1787.
(2.) Halbendorf vom Feuer verzehrt 1786.
(3.) Von der Freundschaft dem Verdienst 1788.
(4.) Den Nachkommen durch Clementinens Vater 1788.

Das Feuer brach am 23. März 1786 aus. Daraufhin wurde das Dorf an anderer Stelle errichtet.
Hilfe erfuhr die Gemeinde durch den Grafen von Pückler, der sich mit Rat, Geld, Material und Arbeitskräften darum bemühte, dass die Halbendorfer wieder ein Dach über ihren Kopf bekamen.
Die Lage des alten abgebrannten Ortes
soll mehr nach Trebendorf zu finden gewesen sein, behauptet zumindest die Chronik.

(Artikel Lausitzer Rundschau)

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