Das älteste Fahrzeug ist ein Garant 30 K

Halbendorfer Historikerverein verfügt über großen Fuhrpark

Zum 1. Feuerwehr- und Oldtimertreffen wird am 3. Oktober nach Rietschen eingeladen. Die RUNDSCHAU stellt in loser Folge Teilnehmer dieses Treffens vor – heute: Historischer Feuerwehr- und Landtechnik-Verein Halbendorf.

Dino Wels (l.) und Maik Kolchmeier präsentieren einen Teil der historischen Feuerwehrtechnik.

Dino Wels (l.) und Maik Kolchmeier präsentieren einen Teil der historischen Feuerwehrtechnik.

 

Die 22 Mitglieder des Vereins Historische Feuerwehr und Landtechnik unter Vorsitz von Klaus Maack sind nicht nur im Besitz einer Vielzahl von historischen Löschfahrzeugen und anderen Ausrüstungen. Gleichermaßen sind sie auch an Traktoren unterschiedlicher Typen interessiert. Es gibt wohl in dem im Mai 2006 gegründeten Verein kaum ein Mitglied, das nicht mindestens einen Traktor besitzt. Es verwundert deshalb nicht, dass der Verein alle zwei Jahre ein Traktorenpulling veranstaltet.

Auch unterstützen die Mitglieder gleichermaßen das jährliche Neptunfest am Halbendorfer See, wie sie sich überhaupt in die Gestaltung des kulturellem Lebens in ihrem Heimatort gern einbringen. Eine weitere Gelegenheit wäre die 555-Jahrfeier Halbendorfs im kommenden Jahr. Dino Wels, zweiter Vorsitzender dieses Vereins, hat sich mit mehreren aktiven Mitstreitern hauptsächlich der Feuerwehrhistorie verschrieben. Es sind überwiegend junge Leute. Ihr Fahrzeugpark umfasst gegenwärtig acht Fahrzeuge, Feuerwehranhänger und Löschpumpen. Neben dem ältesten Löschfahrzeug vom Typ Garant 30 K, Baujahr 1959 sind sie sogar im Besitz einer Drehleiter und einer LF16 – Chemie vom Typ S 4000, wovon in der DDR nur drei solcher Fahrzeuge in den Dienst gestellt worden sind. Alle diese Fahrzeuge sind nicht nur fahrbereit, sondern auch im Besitz einer Oldtimerzulassung mit TÜV, sagt Maik Kolchmeier. Im letzten Jahr konnten sie damit an einer Feuerwehrsternfahrt in Frankfurt/Oder und im polnischen Slubice teilnehmen.

Quelle: LR-online.de

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